Lexikon der deutschen Krimi-Autoren
seit 1986 im Dienste des Verbrechens....
Schrenk, Peter

BIOGRAPHIE: * 8.6.1943 in Berlin.

Peter Schrenk, so der von ihm selbst veröffentlichte Lebenslauf, Sohn der Schauspielerin Edith Ella Schrenk, wuchs in Berlin auf. Nachdem die Mutter den Schauspieler Heinz Andreas Ehm geheiratet hatte, zog die Familie nach Greifswald.

Peter Schrenk besuchte nach der Grundschule eine Internatsoberschule in Loitz und siedelte nach dem Selbstmord seiner Mutter 1958 zu seinem leiblichen Vater Peter Ahrweiler nach Hamburg über.
Er besuchte die Odenwald-Schule bis zur 11. Klasse, lernte kurzzeitig bei einer Werbeagentur, trampte nach einem Zerwürfnis mit seinem Vater nach Frankreich, versuchte bei der Fremdenlegion unterzukommen und wurde schließlich wieder nach Deutschland abgeschoben.

In der Folgezeit schlug er sich als Nadelhilfsarbeiter, Maschinensteller, Packer, Gleisbauer und Lagerarbeiter durch, wurde 1963 zur Bundeswehr eingezogen (Luftwaffe). Er absolvierte eine Rangerausbildung.
1967 bestand er die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Heidelberg, begann sein Studium, engagierte sich politisch (SHB, SDS, Republikanischer Club etc).

1968 Übersiedlung nach Frankfurt, Fortsetzung des Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, verstärktes politisches Engagement, Nebentätigkeiten als Interviewer bei Marktfoschungsinstituten aus denen schließlich eine Festanstellung als Projektleiter wurde.
Peter Schrenk arbeitete für eine Luftfahrtgesellschaft und im Leasingvertrieb einer Kölner Bank bis er sich schließlich als Berater für Industriefinanzierungen und Herausgeber eines entsprechenden Info-Dienstes selbständig machte.
Von 1983 bis 1988 war er Marketing Manager bei verschiedenen Firman und studierte nebenher an einer amerikanischen Universität für US-Militärpersonal.

Mit EIN FREMDER TOD legte Peter Schrenk 1988 seinen ersten Kriminalroman vor, in dem seine Serienfigur Vitus H. Benedict von der Düsseldorfer Kripo sein Debüt gab.

Über Peter Schrenk
Der Ur-Vater des Düsseldorfer Krimis NRZ Düsseldorf, 29.12.2008, NRZ
http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/Der-Ur-Vater-des-Duesseldorfer-Krimis-id1157524.html

Peter Schrenk in der "Befragung" durch Thomas Przybilka und Gisela Lehmer-Kerkloh
http://www.alligatorpapiere.de/befragungschrenk-peter.html

Peter Schrenk bei WIKIPEDIA
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schrenk



KRIMINALROMANE:
1988  Ein fremder Tod (Goldmann 5053) OA
1989  Ohne Obligo (Goldmann 5071) OA
1990  Und dann Berlin (Goldmann 5101) OA
1992  Die Konferenz von Reading, Amann Verlag, Zürich, OA HC
1998  Sangers Fluch, Berlin: Das Neue Berlin, DIE 210
2008  Fetter Sand, Aachen: Shaker Media, OA


Homepage von Peter Schrenk
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http://www.peter-schrenk.de/
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last update: 17.5.1999
last update 20.7.2008
last update 7-2-2011

Quelle: Eigenauskunft das Autors

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